Produktion von Fernsehnachrichten oder einer Reportage

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Einführung

Nachrichtenbeiträge und Reportagen sind Videoformate, die für das Fernsehen entwickelt wurden. Sie unterscheiden sich je nach Fernsehsender und entwickeln sich stets weiter. Der Stil hängt von den Eigentumsverhältnissen beim Sender (privat oder öffentlich), von der Politik des Herausgebers, der finanziellen Ausstattung sowie von vielen anderen Faktoren ab.

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 Vision in action

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  1. Wähle ein Thema oder eine Geschichte aus, die ein breites Publikum interessieren könnte, und recherchiere darüber.
  2. Kontaktiere die für das Ereignis oder den Ort verantwortliche Person und kündige dein Kommen an.
  3. Bereite die Fragen vor. Überlege dir, welche Art von Interview du mit wie vielen Leuten führen willst.
  4. Denke über das Bildmaterial und alle anderen Informationen nach, die du für die Herstellung einer Story brauchst.
  5. Sei pünktlich und höflich. Wenn du Anfänger bist, sollten zwei oder drei Leute, die zusammenarbeiten, gutes Material zusammentragen können, ohne das Ereignis zu stören. Wenn du schon mehr Erfahrungen gesammelt hast, kannst du auch alleine arbeiten. Dann wirst du filmen und gleichzeitig die Fragen stellen. Dabei kannst du die Kamera auf ein Stativ stellen und die Fragen von der Seite stellen, oder mit der Kamera in der Hand das Interview führen.
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Equipment und Hilfsmittel

Für die Aufnahme eines Interviews brauchst du eine Kamera mit einem Eingang für ein externes Mikrofon/ein separates Tonaufnahmegerät und ein Stativ. Außerdem benötigst du Kopfhörer, um den Ton am Drehort zu überprüfen.

Zusätzliche Scheinwerfer können helfen, die Bildqualität zu verbessern. Zusätzlich brauchst du einen Computer mit Internetzugang für Recherche, Schreiben und Bearbeitung.

Hauptteil

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Beitrag für Fernsehnachrichten und einer Reportage?

Ein Nachrichtenbeitrag für das Fernsehen dauert zwischen 30 Sekunden und drei Minuten. Eine Fernsehreportage kann bis zu einer Stunde lang sein und beleuchtet das Thema detaillierter und aus verschiedenen Blickwinkeln. Sie kann auch längere Aussagen mehrerer Personen, mehr Videomaterial und komplexere Grafiken enthalten.

Nachrichten bestehen aus verschiedenen Beiträgen und dauern zwischen 15 Minuten und einer Stunde.

TV-Nachrichten können sehr schnell auf sich ebenfalls schnell verändernde Situationen reagieren. Ein Film benötigt mehr Zeit für Nachforschung und Vorbereitung, Aufnahme und Schnitt.

Der Unterschied zwischen TV-Reportagen und Dokumentarfilmen besteht im Gewinnen und Präsentieren der Informationen. Bei einer Reportage werden die Informationen objektiv gewonnen und präsentiert, während die Produzenten von Dokumentarfilmen ihren Standpunkt vertreten und verschiedene kreative Wege nutzen können, um ihre Botschaft herüberzubringen, z.B. durch Animationen.

Das Produzieren von Fernsehnachrichten

TV-Nachrichten werden täglich produziert – alte Nachrichten sind keine Nachrichten. Deshalb ist es so wichtig, bei sich entwickelnden Geschichten immer auf dem neuesten Stand zu sein oder die Geschichte sogar als Erster zu bringen („breaking news“). Dies ist besonders bei MitarbeiterInnen von Fernsehsendern und Nachrichtenseiten im Internet der Fall.

Ein Journalist bekommt normalerweise am Morgen den Auftrag oder die Erlaubnis vom Chefredakteur, über eine Geschichte zu berichten. Chefredakteure sind zu vielen Veranstaltungen und Pressekonferenzen eingeladen. Sie beobachten die Entwicklung von Ereignissen und Gebieten, an denen sie besonders interessiert sind und erarbeiten Ideen für Nachrichtenbeiträge, die für die Zuschauer interessant sein könnten. Die Chefredakteure sind häufig offen für Vorschläge ihrer Journalisten und ermuntern sie auch, eigenständig Geschichten zu recherchieren.

Sobald ein Journalist eine Geschichte hat, über die er berichten soll, muss sich eine Crew bilden, die normalerweise aus dem Journalisten, einem Kameramann bzw. einer Kamerafrau und manchmal einem Ton- oder Lichttechniker besteht. Der Journalist führt die Recherche durch, tritt mit den relevanten Leuten in Kontakt und entwickelt eine konkrete Idee, was genau gefilmt werden muss.

Die Crew macht sich dann auf den Weg, um das notwendige Material zu sammeln. Dies geschieht normalerweise früh am Tag, damit dem Journalisten genügend Zeit dazu bleibt, Begleitkommentare zu schreiben und die Interviewantworten auszuwählen, die er oder sie einbeziehen möchte.

Der Begleitkommentar wird dann in einem Studio meist durch den Journalisten selbst oder durch einen Nachrichtensprecher aufgenommen. Wenn alles fertig ist, bearbeitet der Redakteur alles zusammen.

Dies ist ein ziemlich großer Aufwand für einen einzigen Tag – und es darf keine Verzögerungen bei der Ausstrahlung der Nachrichten geben! Mit der Zeit lernen alle Mitglieder des Teams, effizient zu arbeiten und Probleme schnell zu lösen. Nachrichtenmeldungen vorzubereiten erfordert komplexe Prozesse der Zusammenarbeit; viele Menschen hängen voneinander ab und jeder von ihnen hat eine besondere Verantwortung. Manchmal kann es sehr belastend sein, wenn man versucht, alles immer pünktlich abzugeben.

Als Neuling in der Filmwelt wirst du vermutlich Fernsehnachrichten produzieren, die nicht so dringend einem weiten Publikum gezeigt werden müssen und du wirst auch den Wettlauf darum, wer die Nachrichten zuerst bringt, nicht mitlaufen müssen.

Möglicherweise produzierst du einen Nachrichtenbeitrag darüber, was du in letzter Zeit so gemacht hast, über die Aktivitäten an deiner Schule oder in einer Organisation, in der du engagiert bist, oder über irgendein anderes Thema, welches dich interessiert. Du kannst „falsche“ Nachrichtenbeiträge über ein Thema, auf welches du dich konzentrieren möchtest, produzieren oder einen als Parodie erstellen.

Dies wird dir die Chance zum Lernen und Üben geben. Außerdem könntest du dich auch an eine Reportage heran wagen, welche dir mehr Zeit für die Recherche, das Filmen und die Bearbeitung ließe.

Wie sucht man sich ein Thema? 

Eine der wichtigsten Fragen ist: Worüber wollen wir berichten oder ein Feature erstellen?

Hier sind einige Tipps, wie man ein Thema finden kann:

  1. Eine Neuheit, Innovation oder neuer Aspekt innerhalb eines bereits etablierten Themas oder Ereignisses – beispielsweise ein neues Buch, eine Person, ein Gebäude, eine App oder ein Unfall.
  2. Das Ereignis hat Einfluss auf viele Menschen.
  3. Das Ereignis hilft vielen Menschen – z.B. ein neues Medikament.
  4. Das Ereignis ist wichtig.
  5. Das Ereignis ist interessant.
  6. Du kannst neue Einblicke in ein bereits bekanntes Thema in Aussicht stellen.
  7. Es ist möglich, eine Story aus diesem Ereignis zu machen.

Tagesnachrichten beinhalten für gewöhnlich Themen wie politische Entwicklungen (beispielsweise neue Gesetze), Wirtschaft (Arbeitslosigkeit, Steuern, neue Investitionen), soziale und ökologische Aspekte (Fluten, Erdbeben, Umweltschutz), Sport, technologische Innovationen sowie Kultur-, Jugend- und Freizeitaktivitäten.

Viele Fernsehstationen und Nachrichtenwebsites decken lediglich ein bestimmtes Gebiet ab, z.B. Sport, Umwelt, nachhaltiges Leben oder Kunst.

Fühl dich frei, selbst auszuwählen, was du einem weiteren Publikum präsentieren möchtest. Du könntest sogar allein oder mit der Hilfe von Freunden bzw. Kollegen eine neue Website mit Nachrichten aufbauen.

Elemente von Nachrichtenbeiträgen und Reportagen 

Nachrichtenbeiträge für das Fernsehen sowie Reportagen bestehen normalerweise aus mehreren Elementen, die miteinander verbunden werden, um Interesse zu wecken und Authentizität zu vermitteln. Du kannst einige oder alle der folgenden Elemente verwenden:

  1. Mitteilung (oder Ankündigung): Normalerweise wird sie vom Studio vom Nachrichtensprecher gesprochen, aber von einem Journalisten geschrieben. Die Mitteilung erklärt in ein bis zwei kurzen Sätzen, worum es in einem Beitrag gehen wird.
  2. Report: Der Reporter steht mit einem Mikrofon vor der Kamera und beschreibt die Situation; dieses Element tritt entweder am Anfang oder am Ende des Beitrags auf. Es wird häufig bei Berichten über ungewöhnliche oder katastrophale Situationen wie Fluten oder Erdbeben bzw. politischen Ereignissen genutzt, um das Gewicht der Situation zu betonen, ihre Authentizität hervorzuheben und die Gefühle des Reporters und anderer Beteiligter zu vermitteln. Der Reporter steht vor der Szene, sodass das Publikum sehen kann, was im Hintergrund geschieht. Alternativ kann der Reporter auch vor einem bekannten Gebäude in der betroffenen Gegend stehen um zu beweisen, dass er/ sie sich im Ausland bzw. vor Ort befinden.
  3. Bildmaterial: Aufnahmen der Szene oder Bilder, die zum Thema gehören, geben dem Publikum wichtige visuelle Informationen und belegen die Beschreibung des Begleitkommentars (s.u.). Der Kameramann/ Die Kamerafrau muss schnell, flexibel sowie mit den grundlegenden Filmbearbeitungstechniken vertraut sein und das Material so drehen, dass es bearbeitet werden kann. Im Idealfall sollte die Szene auch ohne Begleitkommentar leicht verständlich sein. Um das Ergebnis zu erhalten, welches du anstrebst, musst du auf gute Kommunikation zwischen dem Journalisten und dem Kameramann/ der Kamerafrau achten.

    Du wirst einen guten Kameramann/ eine gute Kamerafrau beim Fernsehen daran erkennen, dass er/ sie schnell am Drehort ankommt, dort effizient dreht, was gebraucht wird und den Ort ebenso schnell wieder verlässt. Im Gegensatz dazu versuchen Amateure, alles zu filmen und somit eine riesige Menge an Aufnahmen zusammentragen, die dann angesehen und geschnitten werden muss.

  4. Begleitkommentar: Die Stimme eines Journalisten, der nicht im Bild zu sehen ist und die Situation erklärt, während das Publikum visuelles Material ansieht. Ein Begleitkommentar wird im Studio aufgenommen und enthält Informationen, welche die gesamte Geschichte für den Zuschauer verständlicher machen. Er kann auch Details beinhalten, die nicht visuell gezeigt werden können oder die von befragten Personen nicht aufgegriffen wurden.
  5. Statements: Meinungen zur Situation von 1-4 Personen, die daran beteiligt sind. Sie können argumentativ für oder gegen eine bestimmte Entwicklung sein oder sie lediglich beschreiben. Versuche, mit Menschen zu sprechen, die unterschiedliche Positionen vertreten. Wenn mehr als eine Aussage gedreht wird, variiert der Journalist die Position der einzelnen Sprecher vor der Kamera (rechts oder links), sodass die Bilder abwechslungsreicher sind.

Linke und rechte Position von Mikrofon, Interviewer und Befragtem.

Das Mikrofon sollte entweder vollständig aus dem oder im Bild sein. Der Befragte sollte den Interviewer ansehen, anstatt sich auf die Kamera zu konzentrieren, und dem Zuschauer im 3/4-Profil sichtbar sein. Denke daran: Jeder hat das Recht auf zwei Augen, wenn er interviewt wird, also zeige beide!

6. Fernsehumfrage: direkter Weg zur Erfassung kurzer Antworten Vorübergehender. Der Journalist nähert sich normalerweise einer Person und fragt ein oder zwei kurze fragen; selbst wenn die Befragten nicht antworten, kann doch die Mimik eine Meinung zum Thema widerspiegeln, welche genutzt werden kann. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein solltest du die Personen vor laufender Kamera fragen, ob sie mit der Veröffentlichung des Materials einverstanden sind. Fällt die Antwort darauf negativ aus, kannst du die Aufnahme nicht verwenden. Wenn sie einverstanden sind, kannst du das Material veröffentlichen und hast gleichzeitig einen Beleg für das Einverständnis, wenn es im Nachhinein Einspruch gibt. Solltest du Minderjährige filmen, musst du das Einverständnis der Eltern oder Erziehungsberechtigten einholen.

7. Grafiken (Diagramme, Tabellen, Kurvendarstellungen) und Archivmaterial (alte Fotos und Videos): Oft ist es für das Publikum viel einfacher, Fakten zu sehen und nicht nur zu hören. Eine Grafik gestattet es dir, Informationen wie beispielsweise Veränderungen im Geld- und Rohstoffwert über einen Zeitraum hinweg zu zeigen.

Archivmaterial ist sehr wichtig für Geschichten über die Vergangenheit. Es kann auch helfen, vorangegangene Situationen mit dem gegenwärtigen Zustand zu vergleichen.

Beispiel für eine mögliche Strukturierung von Fernsehnachrichten

ZEITFENSTER/DAUER WAS HÖREN WIR?  WAS SEHEN WIR? 
Start
10 sek
Mitteilung Fernsehstudio
10 sek Bericht Journalist vor Ort
5–10 sek Geräusche der Szene Bildmaterial von der Szene
15–20 sek Aussage 1 Person 1
15–20 sek Aussage 2 Person 2
30 sek Begleitkommentar 1 Grafiken und Archivmaterial
5–10 sek Geräusche der Szene Bildmaterial von der Szene
20 sek Begleitkommentar 2 Bildmaterial von der Szene
15 –30 sek Umfrage Passanten äußern Meinungen
Ende
15 sek
Begleitkommentar 3 Bildmaterial von der Szene

Wie erfolgt eine Recherche?

Als Journalist bist du für die Recherche zum Thema verantwortlich. Wenn das Thema Neuland für dich ist, dann wirst du einige Zeit investieren müssen, um dich mit der gegenwärtigen Situation und der Entwicklung bis dahin vertraut zu machen.

Du kannst im Internet recherchieren, musst aber vorsichtig bei der Wahl deiner Quellen sein, da du mit der Nutzung unzuverlässiger Quellen riskierst, falsche Informationen in deinem Bericht zu verarbeiten. Du kannst auch beteiligte Personen kontaktieren oder andere Artikel zum Thema lesen.

Unterschätze niemals deine Kollegen, die bereits seit Jahren im Geschäft sind. Sie sind eine Schatzkiste voller Informationen; bitte sie, ihren Schatz mit dir zu teilen. Mit der Zeit wirst du selbst Wissen und Einblicke gewinnen und eigene Beziehungen zu neuen Quellen und Kontakten aufbauen.

Welche Fragen sollten in einem Fernsehbeitrag oder einer Reportage beantwortet werden?

Die folgenden sechs grundlegenden Fragen sind ein guter Anfang – versuche, sie in jedem Beitrag oder Reportagenteil abzudecken: Was ist passiert, wer war beteiligt, wo, wann, wie und weshalb ist es passiert (s. Erstellen eines Interviews für weitere Informationen).

Nutzung eines Bluescreens oder Greenscreens 

Der Blue- oder Greenscreen ist eine Technik, die in der Produktion von Fernsehnachrichten, Wetterberichten etc. weit verbreitet ist. Sie wird auch in Filmen verwendet, um den Hintergrund hinter einem Subjekt zu ersetzen.

Grün ist in der digitalen Filmindustrie eine günstigere Farbe als blau, da Digitalkameras in grün mehr Details entdecken und grün zudem weniger Licht benötigt als blau. Viele Menschen haben blaue Augen, was ein weiteres Problem darstellt, wenn die Farbe blau aus der Szene entfernt werden soll, um einem neuen Hintergrund Raum zu geben. Aus demselben Grund sollten Darsteller vor einem Blue- oder Greenscreen es vermeiden, Kleidung in einem ähnlichen Farbton zum Screen zu tragen.

Die Beleuchtung ist beim Filmen mit Greenscreen sehr wichtig; achte darauf, dass es nur wenig oder gar keine Schatten in der Szene gibt.

Ob du Blue- oder Greenscreen verwendest – du wirst ein Bearbeitungsprogramm mit Chroma-Keying-Effekt benötigen, wie z.B. Adobe Premiere oder Final Cut. Das wird dir helfen, einen anderen Hintergrund anstelle des Blue- oder Greenscreens einzufügen.

Du kannst dir selbst einen einfachen Blue- oder Greenscreen aus neongrünem Stoff oder grellgrünen bzw. grellblauen Posterwänden basteln, indem du diese zusammennähst bzw. -klebst und den so entstandenen Screen an einer Wand befestigst.

Beispiel für Fernsehnachrichten in einem Schulprojekt in Deutschland unter Nutzung eines Bluescreens für den Sprecher. (Von WettinTV)

Häufige Fehler 

  1. Der Versuch, zu viele Informationen in einem Nachrichtenbeitrag oder in einer Reportage unterzubringen. Die zusätzlichen Details sind oft nicht notwendig oder direkt mit dem Thema verbunden.
  2. Der Journalist ist nicht objektiv genug. Seine/ Ihre persönliche Meinung tritt in dem Beitrag/ der Reportage zu deutlich hervor.
  3. Nicht genügend Bildmaterial. Denke daran, dass Bilder mehr sagen als Worte.
  4. Die Sprache ist zu kompliziert oder wissenschaftlich.

Übungen

  1. Sieh auf verschiedenen Kanälen die Nachrichten oder Reportagen an und versuche, verschiedene Elemente oder Stile wiederzuerkennen.
  2. Filme einen Nachrichtenbeitrag/ eine Reportage über ein Thema oder Ereignis in deiner Gegend. Versuche, unterschiedliche Elemente zu nutzen: Bildmaterial, Begleitkommentar, Interviews etc.

Verwandte Themen und Links zu externen Quellen

Kapitel: Kameragrundlagen / Ein Interview produzieren

Arbeitsweise mit Jugendlichen

Versuche, ein Thema zu finden, mit dem du bereits vertraut bist und welches dich interessiert. Vergiss nicht, dass einige Menschen nicht vor der Kamera sprechen möchten und dass es sensible Themen oder Geschichten gibt wie beispielsweise historische Begebenheiten oder soziale Themen wie Homosexualität und Armut.

Wenn du mit einer Gruppe junger Menschen arbeitest, dann versuche zuerst, etwas einfaches mit ihnen zu machen, das es ihnen ermöglicht, den Prozess überhaupt meistern zu können, schnelle Ergebnisse zu sehen und Erfahrung zu sammeln. Danach kannst du die Geschichte weiterentwickeln und ausweiten oder ein neues Thema suchen.

Wir empfehlen auch, dass du die Jugendlichen zum Drehort begleitest, sie aber dort aus der Entfernung beobachtest und überwiegend alleine arbeiten lässt.

Fachausdrücke

 Nachrichten, Reportage, Bericht, Stimme aus dem Off, Aussagen, Fernsehumfrage